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Ausbildungsleitung Karin Mayer
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oder Erich Schlögl Obedience Breitensport
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Obedience
die „Hohe Schule der Hundeausbildung“ 
(Obedience heißt übersetzt: Gehorsam) Seinen Ursprung hat Obedience in Großbritannien. ( weitere Infos unter http://de.wikipedia.org/wiki/Obedience )
Der Begriff „Obedience" ist lateinischer Herkunft: Oboedientia heißt Gehorsam. „Obedience" ist der englischen Sprache entnommen und meint Gehorsam oder willige Folgsamkeit. Obedience wird gleichermaßen die „Hohe Schule der Unterordnung" genannt. Ausschlaggebend ist bei dieser Sportart die akkurate, harmonische und mit Freude gezeigte Präsentation der verschiedenen Übungen. Obedience kann nahezu jeder Hund ausüben, ob groß oder klein, jung oder alt, Rüde oder Hündin, Rassehund oder Mix. Der Hund muss motiviert sein und gerne arbeiten. Jeder Hund sollte eine gute Sozialverträglichkeit mitbringen  (Menschen und anderen Hunden gegenüber). 
 
In allen Klassen ( Beginner, 1,2, 3) gibt es einen gemeinsamen Teil mit mehreren Hunden auf dem Platz , in dem das Verhalten gegenüber anderen Hunden , Sitz oder Platz mit und ohne Sicht auf den Hundeführer geprüft wird. Danach wird jeder Hund einzeln gesehen, je nach Klasse  unterscheidet sich der Schwierigkeitsgrad. Ein Ringsteward sagt dem Hundeführer an, wohin er laufen darf, es muss kein Schema gelernt werden. Auch die einzelnen Übungen werden angesagt und der HF gibt seinem Hund erst dann die Kommandos, wenn sie ihm angesagt werden .
 
Die unten dargestellten Übungen in den Klassen Beginner, 1, 2,  und 3 findet Ihr auf http://sport.dog-in-motion.com/aktuelle-po-handkarten/ als Handkarten zum Download und ausdrucken in ausführlicherer Form
Weitere Infos unter  http://sport.dog-in-motion.com/obedience/ und unter  www.dog-IN-motion.com 
Die Obedience Handkarten wurden von Imke Nienwöhner erstellt. Der PSV FFB bedankt sich für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.
 

Beginner-Klasse

Obediencehandkarte Beginner und Klasse 1
  Übung 
  1. Verhalten gegenüber anderen Hunden 
  2. Stehen und Betasten 
  3. 2 Min Liegen mit Sichtkontakt 
  4. Freifolge 
  5. Sitz oder Platz aus der Bewegung 
  6. Voraussenden in ein Quadrat 
  7. Abrufen 
  8. Apport auf ebener Erde 
  9. Kontrolle auf Distanz 
10. Schicken um eine Pylone
11. Gesamteindruck 

Obedience Klasse 1 

Obediencehandkarte Beginner und Klasse 1
  Übung 
  1. 1 Minute sitzen HF in Sicht 
  2. Freifolge 
  3. Steh aus der Bewegung 
  4. Abrufen 
  5. Sitz oder Platz aus der Bewegung 
  6. in eine Quadrat schicken 
  7. Apportieren  
  8. Distanzkontrolle 
  9. Sprung über eine Hürde
10. Schicken um eine Pylone
11. Gesamteindruck  

Obedience Klasse 2

Obediencehandkarte Klasse 2 und Klasse 3
  Übung 
  1. 2 Minuten liegen außer Sicht 
  2. Freifolge
  3.Steh, Sitz, Platz aus der Bewegung 
     (2 Übungen müssen gezeigt werden)
 4. Abrufen mit Steh
  5. In ein Quadrat schicken mit Platz und Abrufen 
  6. Apport mit Richtungsanweisung
  7. Geruch identifizieren
  8. Kontrolle auf Distanz
  9. Apport eines metallenen Gegenstandes über eine Hürde
  10.Gesamteindruck

Obedience Klasse 3

Obediencehandkarte Klasse 2 und Klasse 3
  Übung 
  1. 2 Minuten sitzen ohne Sichtkontakt
  2. 1 Minute liegen in Sicht mit Abrufen
  3. Freifolge
  4. Steh, Sitz und Platz aus der Bewegung
  5. Abrufen mit Steh und Platz
  6.  In ein Quadrat schicken mit Platz und Abrufen
  7.  Richtungsapport
  8. schicken über Pylon und Richtungsapport über Hürde
  9. Geruch identifizieren 
10. Distanzkontrolle

 

 

 

Die verschiedenen Übungen werden bewertet und bepunktet nach einem festgelegten System, es gibt die Bewertung vorzüglich, sehr gut, und gut.

Vorzüglich 256 – 320 Punkte 
Sehr gut    224 – 255,5 Punkte 
Gut           192 –  223,5 Punkte  

Aufstiegsmöglichkeit:
Um von einer Obedience-Klasse in die nächst höhere Klasse aufsteigen zu können, muss die Wertnote „Vorzüglich“ erreicht werden.
Es darf beliebig oft in dieser erreichten Klasse gestartet werden.
Nach Erreichen der Qualifikation und Start in der nächst höheren Klasse ist ein „Zurückstufen“ des Hundes nicht gestattet.
 
Der Weg ist das Ziel 
Einen Hund führen, heißt nicht, ihn unterdrücken, einen Hund ausbilden, heißt, ihm zu lehren, dass er arbeiten will, nach Aufforderung, freudig und selbständig.